Unterstützung für die Edhi Foundation

von | Feb 6, 2019 | Allgemein | 0 Kommentare

[:de]Auch wenn wir uns im Vorfeld nicht sicher waren, wie die Sicherheitslage in Pakistan wirklich sein wird, haben wir uns fest vorgenommen im Namen von Travel for Smiles aktiv zu werden. Unsere erste Idee war es die ländliche Bevölkerung Belutschistans zur unterstützen, indem wir ein Dorf anfahren, um die dortigen Familien mit üppigen Lebensmittelpaketen zu versorgen, den Kindern Puppen oder Spielzeugautos zu schenken und uns gegebenenfalls noch des ein oder anderen Einzelschicksals anzunehmen.

Leider waren weder die Polizei, noch die Levies davon zu überzeugen, uns bei der Organisation dieses Vorhabens den nötigen Begleitschutz zu stellen, was wir ihnen aber natürlich auch nicht verübeln konnten, da sie eh schon einen so großen Aufwand betrieben, um uns sicher durch das Land zu geleiten, ohne dass wir auch nur einen Euro zu zahlen hatten. Jedenfalls mussten wir den Plan wieder verwerfen, was dazu führte, dass uns unterschiedlichste Projektideen durch den Kopf geisterten, weswegen wir uns und unser Projekt einmal mehr zu hinterfragen begannen, um sicher zu stellen, dass der Grundgedanke von Travel for Smiles nicht verloren geht.

Auf unserer Reiseroute ist Pakistan neben Bangladesch das Land mit dem niedrigsten Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, was sich gerade durch die miserablen hygienischen Bedingungen und die hohe Anzahl an Nomaden- und Lehmdörfern bemerkbar machte. Mit einer solchen grundlegenden Armut waren wir bisher noch nicht konfrontiert, was unsere Entscheidungsfindung nicht gerade vereinfachte.

Wir versuchen uns immer wieder aufs Neue auf die unterschiedlichen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen der von uns bereisten Länder einzulassen, um so verantwortungsbewusst wie möglich mit euren Spendengeldern umgehen zu können, außerdem haben wir uns ja auf die Fahne geschrieben, dass wir Menschen und Einzelschicksale, denen wir auf unserem Weg begegnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen.

In dieser Situation mussten wir eine Ausnahme unserer Regel machen und haben uns nach langem Abwägen dazu entschlossen eine größere Organisation bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Die Edhi Foundation wurde 1951 gegründet und ist inzwischen zur weltweit größten Hilfsorganisation für ambulante Hilfe und Wohltätigkeit geworden. Zunächst fing alles damit an uneheliche und ungewollte Kinder aufzunehmen und zu unterrichten, sowie sich um die Beerdigung von auf der Straße gestorbenen Armen zu kümmern.

Waschraum für die Toten

Inzwischen leitet das Hilfswerk neben Krankenhäusern, Frauenhäusern und Suppenküchen auch Heime für Waisenkinder, Schwererziehbare und Drogensüchtige, außerdem ist noch eine Krebsklinik dazu gekommen. Unser Geld fließt dabei in eine Klinik, die im Moment 101 psychisch kranke Menschen betreut, wovon 61 älter als fünfzig Jahre alt sind, ein Großteil davon weiblich, und sorgt dafür, dass zehn Erwachsene sowie sechs Kinder einen Monat lang mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt werden können.

Wir finden dieses großartige Projekt sehr unterstützenswert und glauben die 493,98€ dort sehr gut aufgehoben.[:en]Translation to English by Mila T. <3

Although we were not sure in advance how the security situation in Pakistan will be, we are determined to take action on behalf of Travel for Smiles. Our first idea was to support the rural population of Balochistan by visiting a village to provide the local families with lush food packages, to give dolls or toy cars to the children, and possibly help one or the other individual in their situation. Unfortunately, neither the police nor the Lehvis were able to provide us with the necessary escort in the organization of this project, which of course we could not blame them for, as they already had made such a great effort to keep us safe without having to pay even one euro.

Eitherway, we had to reject the plan again, which had the result that a variety of project ideas went through our heads, which is why we once again began to question ourselves and our project to make sure that the basic idea of ​​Travel for Smiles is not lost.

Alongside Bangladesh, Pakistan is the country with the lowest gross domestic product per capita on our itinerary, as evidenced by the miserable hygienic conditions and the high number of nomadic and mud villages. We had not yet faced such basic poverty, which did not really simplify our decision-making.

We try again and again to get involved in the different circumstances and framework conditions of the countries we travel to in order to be as responsible as possible in dealing with your donations. In addition, we had made it our mission to support individual fates, and bring smiles to their faces. In this situation, we had to make an exception to our rule and, after much consideration, decided to support a larger organization in its work.

The Edhi Foundation was founded in 1951 and has become the world’s largest aid organization for out-patient help and charity. At first, everything began with taking up and teaching illegitimate and unwanted children, as well as taking care of the burial of poor people who had died on the streets.

Washingroom for the deceased

In addition to hospitals, women’s shelters and soup kitchens, the relief organization now manages homes for orphans, the ones with behavioural problems and drug addicts, as well as a cancer clinic. Our money goes to a clinic that currently cares for 101 mentally ill people, 61 of whom are over fifty, most of them female, and is providing 10 adults and 6 children with medicines and food for a month.

We think the project is great and believe that it is in good hands there and the 493,98€ flow to the right people.[:]

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