Travel for Smiles bei der Himalaya Foundation Nepal

von | Mrz 6, 2019 | Allgemein | 0 Kommentare

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Solarthermie

Jeder von uns kennt es, die meisten hassen es: eiskalt duschen zu müssen. Seitdem David vor drei Monaten mit den Kindern in das neue Haus eingezogen ist, hat die am Dach installierte Solarthermieanlage eigentlich noch nie richtig funktioniert. Sowohl der Wassertankzufluss als auch der -abfluss waren undicht, weswegen die Anlage außer Betrieb gesetzt werden musste, damit das Dach nicht durchgehend unter Wasser steht und die Wasserrechnung nicht ins unermessliche ansteigt. Nachdem wir uns die Sache kurz angeschaut hatten, war relativ schnell klar, dass man kein Experte sein muss, um festzustellen, dass die Anlage mehr oder weniger Schrott ist und man nichts mehr reparieren könne. Neben dem undichten Zu- und Abfluss war die ganze Konstruktion mit Rost übersäht und der linke Teil des Ständers so weggeknickt, dass die ganze Anlage deutlich zur Seite hing.

Da es nach einem anstrengenden und langen Tag nichts Schöneres als eine warme Dusche gibt, mussten wir nicht lange überlegen, um zu beschließen, dass wir für Ersatz sorgen wollen. Gemeinsam mit einem der älteren Kinder machten wir uns auf den Weg zu ein paar Solarthermie Geschäften, um herauszufinden was wir vor Ort erwerben könnten.

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten und uns zu ein paar Modellen die entsprechenden Produkteigenschaften aufgeschrieben hatten, standen wir vor der Qual der Wahl, ob es die teure, aber dafür qualitativ sehr hochwertige Anlage werden soll, oder es eine billigere Version auch tun würde. Nach langem hin und her und einer kurzen Rücksprache mit Wolfgang, unsrem persönlichen Berater was technische Fragen angeht, entschieden wir uns für die Qualität. In Summe hat die Anschaffung inklusive Installation 550,61 Euro gekostet, was natürlich schon nicht wenig Geld ist, aber andererseits eine langfristige Investition darstellt. Seit ein paar Tagen beginnt sich diese auszuzahlen, da die ersten Kinder schon eine warme Dusche genießen konnten.

 

Pizza

Von Dienstagmorgen bis Freitagmittag waren David und Mariya, das Ehepaar, das die Himalaya Foundation Nepal vor elf Jahren gegründet hat und es seitdem leitet, gemeinsam mit Al, einem sehr erfahrenen Volunteer aus Schottland, bei Verwandten in der Nähe des Chitwan Nationalparks im Kurzurlaub. Das bedeutete, dass neben Davids Schwester Mina, Luca und ich die einzigen „Erwachsenen“ im Kinderheim waren. Natürlich verstanden es die Kinder sehr gut auf sich selbst aufzupassen, wobei die Älteren stehts die kleineren im Blick hatten. Für Luca und mich fühlte es sich an, als würden wir mit den Kindern „Sturmfreie Bude“ haben.

Für den letzten Abend bevor die Eltern des Hauses zurückkommen sollten, hatten wir uns noch ein kleines Highlight für die Kinder überlegt. Da auf Grund des begrenzten Budgets eigentlich nur zwei verschiedene Gerichte auf der Speisekarte des Heimes stehen, wollten wir für eine kulinarische Abwechslung sorgen. Einmal Pizza für alle! Nach ausgiebiger Internetrecherche machten wir über die Bilder der Speisen und die Kundenbewertungen das Restaurant aus, das unserer Meinung nach am ehesten an das italienische Original herankommen würde, um dann dort mit einer Ausnahme für alle Pizza zu bestellen. Eines der Kinder meinte, es würde lieber Momos essen. Diesem Wunsch kamen wir natürlich gerne nach. Mit Zettel und Stift bewaffnet machten wir uns daran die einzelnen Pizzawünsche der Kinder aufzuschreiben. Was glaubt ihr war der Kassenschlager? Salamipizza? Pizza Margaritha? Oder doch Pizza Fungi? Kaum zu glauben, aber am Ende wollten tatsächlich alle Pizza mit Hühnchen, was uns schon ein bisschen sprachlos dreinschauen ließ.

Obwohl die Lieferung auf Grund der umfangreichen Bestellung um eine Stunde nach hinten verschoben worden war, war die Freude über den allseits beliebten Gaumenschmaus ungebrochen und die Aktion ein voller Erfolg.

Science Day

„Eine Investition in Bildung bringt immer die besten Zinsen“

– Benjamin Franklin –

Deswegen ist es uns immer eine Freude, wenn wir einen kleinen Beitrag zur Bildung leisten können. Letzten Dienstag stand an der Primary School der Kinder der Science Day an. Es sollte ein Team der NASA kommen und den Schülern neben einem Roboter die Möglichkeit geben über Virtual Reality in fremde Welten einzutauchen. Da eine kleine Teilnahmegebühr zu bezahlen war, haben sich die meisten der Kinder des Heims schon damit abgefunden, dass das Event ohne sie stattfinden würde. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, dafür zu sorgen, dass am Ende doch alle Kinder auf der Teilnehmerliste stehen. Von der Mondlandung, über eine Unterwasserwelt bis hin zum Zeitalter der Dinosaurier konnten die VR-Brillen mit unterschiedlichsten spannenden Themen glänzen, welche die Jungen und Mädchen mit großer Begeisterung aufzusaugen versuchten. Alles in allem war der Tag ein voller Erfolg, gerade weil es lediglich 9,34 € kostete, aber auch weil wir ebenfalls teilnehmen durften. 😀

 

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Solar Thermal

Every one of us knows it, most hate it: having to shower cold. Since David moved into the new house with the children three months ago, the solar thermal system installed on the roof has never actually worked properly. Both the water tank inflow and outflow were leaking, so the system had to be taken out of service, so that the roof is not constantly under water and the water bill does not keep going up. After looking at it for a moment, it quickly became clear that you do not have to be an expert to determine that the plant is more or less scrap and you can not repair anything. In addition to the leaky inflow and outflow, the whole structure was covered with rust and the left part of the stand was bent over so that the whole system hung clearly to the side.

Since nothing beats a hot shower after a busy day, we did not have to think twice about deciding that we would want to replace it. Together with one of the older kids we went to some solar thermal shops to find out what we could buy locally.

After we got an overview and wrote down the corresponding product characteristics for a few models, we were spoiled for choice, whether it would be the expensive, but very high-quality system, or a cheaper version would do. After a long time back and forth and a short consultation with Wolfgang, our personal consultant regarding technical issues, we decided to go for quality. In total, the purchase including installation cost 550.61 euros, which is of course not cheap, but on the other hand represents a long-term investment. Since a few days it starts to pay off, because the first children were already able to enjoy a warm shower.

 

Pizza

From Tuesday morning to Friday noon, David and Mariya, the couple who founded the Himalaya Foundation Nepal 11 years ago and has been directing it ever since, were on a short break with relatives near Chitwan National Park, together with Al, a highly experienced volunteer from Scotland. This meant that apart from David’s sister Mina, Luca and I were the only „adults“ in the orphanage. Of course, the children were very good at taking care of themselves, with the older ones always keeping an eye on the smaller ones. For Luca and me, it felt like we had „free house“ with the kids.

For the last evening before the parents of the house should come back, we had had thought of a small highlight for the children. Because of the limited budget, actually only two different dishes are on the menu of the home and so we wanted to provide a culinary variety. Pizza for everyone! After extensive internet research, looking at all the images and customer reviews we chose a restaurant, which in our opinion would come closest to the Italian original to order pizza for everyone except one. One of the kids said it would rather eat momos. Of course we were happy to comply with this wish. Armed with paper and pencil, we set out to write down the individual pizza wishes of the children. What do you think was the blockbuster? Salami pizza? Pizza Margaritha? Or pizza Fungi? Hard to believe, but in the end everyone wanted pizza with chicken, which baffled us.

Although the delivery had been postponed by an hour due to the extensive order, the joy over the ever-popular culinary dish was huge and the action was a complete success.

 

Science Day

„An investment in education always brings the best interest“

– Benjamin Franklin –

That is why we are always happy to be able to make a small contribution to education. Last Tuesday, Science Day took place at the Children’s Primary School. A team from NASA was to come and give the students a chance to immerse themselves in a different world via virtual reality. Since a small participation fee had to be paid, most of the children of the home already resigned themselves to the fact that the event would take place without them. Of course, we did not miss the opportunity to make sure that all children are on the list of participants in the end. From the moon landing, an underwater world to the age of dinosaurs, the VR glasses were able to shine with a variety of exciting topics, which the boys and girls tried to soak up with great enthusiasm. All in all, the day was a complete success, not just because it only cost 9.34 €, but also because we were also allowed to participate. 😀

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